Johannes Georgi wird am 14. Dezember 1888 in Frankfurt/Main geboren. Er studiert in Göttingen, Zürich und Marburg Mathematik und Physik. Im Jahre 1910 ist er in Marburg Hörer des jungen Privatdozenten Alfred Wegener, der gerade von seiner ersten Grönlandexpedition zurückgekehrt ist. Im Ersten Weltkrieg ist Georgi im Wetterdienst der Marine tätig und wird so zum Meteorologen. Nach dem Krieg kommt er 1919 an die Meteorologische Versuchsanstalt der Deutschen Seewarte in Hamburg, deren Leiter damals Alfred Wegener ist.
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Als im Mai 1931 die seit sechs Monaten erste Schlittenexpedition von der “Weststation” aus die Station “Eismitte” endlich erreicht und der Tod des Expeditionsleiters Alfred Wegener bekannt wird, entschließt Georgi sich, allein in “Eismitte” zu bleiben, um das geplante volle Beobachtungsjahr zu sichern. Nach der Expedition kehrt Georgi an die Deutsche Seewarte in Hamburg als Leiter des Instrumentenamtes zurück.
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