Kleidung einer ideologischen, keiner käuflichen Welt: Die Ausstellung “Die Modefotografie in Berlin in den Dreißiger Jahren” zeigt, wie die Mode unter den Nazis alles verlor, was sie zur Mode machte.
Sonja Georgi, die ihre Modelle gerne auf der Straße - etwa vor dem 1930 von Emil Fahrenkamp entworfenen Shell-Haus am Reichpietschufer - aufnimmt, sie vor das neue Olympiastadion stellt, macht mit diesen Aufnahmen klar, warum kein Weg um moderne Kleidung herumführte. Die technische Moderne, auf die der Nationalsozialismus ja setzte, verlangte einen pragmatischen Kleidungsstil.
Bis 24. Juli, Kunstbibliothek, Kulturforum am Potsdamer Platz, Di.-Fr. 10-18, Sa., So. 11-18 Uhr, Katalog 17 Euro





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