Leipziger Volkszeitung - Sachsen,Germany
Die Werke des Abends sind überwiegend Bearbeitungen. Und so kommt es, dass bei aller Kunstfertigkeit der Bläser der eine oder andere Lauf in Giovanni Gabrielis Sonata und Canzona mühsam klingt. Auch Bachs drittes Brandenburgisches Konzert ist nicht fürs Blech geschrieben und eine Trompete nun mal keine Geige. Ensembleleiter Karl-Heinz Georgi legt zudem ein sehr flottes Tempo vor, so dass der eine oder andere Ton abrutscht und die Polyphonie klappert. Runder und sehr überzeugend klingen Choralbearbeitungen wie “Wachet auf, ruft uns die Stimme”. Die zehn Herren produzieren einen weichen, warmen Klang, der sicher auch Bach betört hätte.

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