Im Jahr 1899 erhielt die Bahnhofstraße [in Leipzig] den Namen Georgiring (nach dem Juristen und ehemaligen Oberbürgermeister der Stadt Leipzig Dr. O. R. Georgi, 1831-1918).
Im Jahr 1899 erhielt die Bahnhofstraße [in Leipzig] den Namen Georgiring (nach dem Juristen und ehemaligen Oberbürgermeister der Stadt Leipzig Dr. O. R. Georgi, 1831-1918).
Wie das Bier im Sommer und Winter auf dem Land ausgeschenkt und gebraut werden soll
Wir verordnen, setzen und wollen mit dem Rat unserer Landschaft, daß forthin überall im fürstentum Bayern sowohl auf dem lande wie auch in unseren Städten und Märkten, die kein besondere Ordnung dafür haben, von Michaeli bis Georgi ein Maß (bayerische = 1,069 Liter) oder ein Kopf (halbkugelförmiges Geschirr für Flüssigkeiten = nicht ganz eine Maß) Bier für nicht mehr als einen Pfennig Münchener Währung und von Georgi bis Michaeli die Maß für nicht mehr als zwei Pfennig derselben Währung, der Kopf für nicht mehr als drei Heller (Heller = gewöhnlich ein halber Pfennig) bei Androhung unten angeführter Strafe gegeben und ausgeschenkt werden soll.
Wo aber einer nicht Märzen-, sondern anderes Bier brauen oder sonstwie haben würde, soll er es keineswegs höher als um einen Pfennig die Maß ausschenken und verkaufen.
Ganz besonders wollen wir, daß forthin allenthalben in unseren Städten, Märkten und auf dem Lande zu keinem Bier mehr Stücke als allein Gersten, Hopfen und Wasser verwendet und gebraucht werden sollen. Wer diese unsere Anordnung wissentlich übertritt und nicht einhält, dem soll von seiner Gerichtsobrigkeit zur Strafe dieses Faß Bier, so oft es vorkommt, unnachsichtlich weggenommen werden. Wo jedoch ein Gauwirt von einem Bierbräu in unseren Städten, Märkten oder auf dem Lande einen, zwei oder drei Eimer (= enthält 60 Maß) Bier kauft und wieder ausschenkt an das gemeine Bauernvolk, soll ihm allein und sonst niemandem erlaubt und unverboten sein, die Maß oder den Kopf Bier um einen Heller teurer als oben vorgeschrieben ist, zu geben und auszuschenken.
Gegeben von Wilhelm IV.
Herzog in Bayern
am Georgitag zu
Ingolstadt Anno 1516
nachzulesen beim: Brauer-Bund
werbung:
Johannes Georgi wird am 14. Dezember 1888 in Frankfurt/Main geboren. Er studiert in Göttingen, Zürich und Marburg Mathematik und Physik. Im Jahre 1910 ist er in Marburg Hörer des jungen Privatdozenten Alfred Wegener, der gerade von seiner ersten Grönlandexpedition zurückgekehrt ist. Im Ersten Weltkrieg ist Georgi im Wetterdienst der Marine tätig und wird so zum Meteorologen. Nach dem Krieg kommt er 1919 an die Meteorologische Versuchsanstalt der Deutschen Seewarte in Hamburg, deren Leiter damals Alfred Wegener ist.
[…]
Als im Mai 1931 die seit sechs Monaten erste Schlittenexpedition von der “Weststation” aus die Station “Eismitte” endlich erreicht und der Tod des Expeditionsleiters Alfred Wegener bekannt wird, entschließt Georgi sich, allein in “Eismitte” zu bleiben, um das geplante volle Beobachtungsjahr zu sichern. Nach der Expedition kehrt Georgi an die Deutsche Seewarte in Hamburg als Leiter des Instrumentenamtes zurück.
weiterlesen beim: Alfred-Wegener-Institut
Am 20. Juli 1944 bestellte General Friedrich Olbricht seinen Schwiegersohn, Major Friedrich Georgi, zu sich und erläuterte ihm seine Beweggründe und die politische Notwendigkeit des Attentats auf Adolf Hitler. Georgi gelang es, den bereits von hitlertreuen Einheiten umstellten Bendlerblock zu verlassen.
Quelle: Kollektives Gedächtnis